Solar-Institut Jülich | SIJ

Neuer geschäftsführender Direktor des SIJ


Am 1. Februar löst Prof. Dr. Ulf Herrmann den bisherigen Leiter des Solar-Instituts Jülich, Herrn Prof. Dr. Bernhard Hoffschmidt, als geschäftsführenden Direktor ab.
Herr Prof. Herrmann bringt 20 Jahre Erfahrung in der Solartechnik aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Projektabwicklung und Organisationsaufbau mit. Nach seinem Studium an der RWTH Aachen war er zunächst am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung in Stuttgart wissenschaftlich tätig und wurde an der RWTH promoviert. Anschließend wechselte er in die Industrie zu einem Technologielieferanten für Solarkraftwerke. In dieser Zeit arbeitete er an der Entwicklung und Implementierung mehrerer solarthermischer Kraftwerke in verschiedenen Ländern. So war er als Chefingenieur an der Realisierung des weltweit ersten kommerziellen Flüssigsalz-Energiespeichers für Solarkraftwerke beteiligt. Zuletzt leitete er für mehr als zwei Jahre eine Niederlassung in den USA. Mit dem Motto „Energiewende mitgestalten“ tritt Herr Herrmann nun seine neue Aufgabe am SIJ an.


 

Das Solar-Institut Jülich (SIJ) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der FH Aachen. Seit der Gründung des SIJ im Jahr 1992 wurde die solare Energiebereitstellung noch nie so stark nachgefragt wie heute. Das wissenschaftliche, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Interesse an sauberer und bezahlbarer Energie wächst rasant.

Die globale Verfügbarkeit fossiler Energieträger nimmt unbestritten ab, die Klimaerwärmung ist längst Fakt und die Debatte um den Ausstieg aus der Kernkraft nimmt in vielen Ländern wieder an Bedeutung zu. Des Weiteren registrieren wir eine steigende Nachfrage seitens der Studierenden an den genannten Themen. Auf dem internationalen Arbeitsmarkt sind unsere Absolventen gefragt wie nie zuvor.

Rund 60 motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an innovativen, anwendungsorientierten Entwicklungen in den Bereichen der regenerativen und effizienten Energienutzung in direkter Zusammenarbeit mit der Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.